Trauma:
Alte Themen abschütteln …

Ein Trauma ist wie ein Fels, den Sie mit sich herumschleppen. Lernen Sie ihn loszulassen!

Bei einem Trauma werden elementare Grundbedürfnisse erschüttert. Das sind vor allem:

  • Nahrung
  • körperliche Unversehrtheit
  • Zuwendung
  • Anerkennung
  • Selbstbestimmung.

Auch scheinbar „unwichtige“ Begebenheiten können große Auswirkungen haben. Dazu zählt z.B. ein generell liebloses, gewalttätiges oder abwertendes Familienumfeld in der Kindheit. Auch Hänseln / Mobbing in der Schule, durch Lehrer und / oder Mitschüler kann Traumata auslösen.

Krankenhausaufenthalte, schwere Krankheit oder Tod eines Familienmitglieds sowie Alkoholismus innerhalb der Familie können ebenfalls Traumata verursachen.

Zehntausende von Erwachsenen leiden z.B. unter Auswirkungen davon, als Kind eingesperrt oder längerfristig ignoriert worden zu sein. Dabei können Zeitspannen, die Erwachsenen kurz erscheinen (Stunden), für Kinder je nach Alter schwer traumatisch sein.

Auch im Erwachsenenalter können Traumatisierungen auftreten, z.B. durch Unfälle, Gewalterfahrungen oder Missbrauch.

Wer ein Trauma erlebt hat, spürt die Folgen z.B. durch emotionale Selbstbewertungen (die sogenannte „Innere Stimme“) wie z.B.:

„Ich bin nichts wert.“

„Die Welt ist ein gefährlicher Ort.“

„Ich bin allein.“

„Ich bin schuld.“

Situationen, die an sich völlig harmlos sein können, können dennoch emotional einem Trauma ähneln und lösen dann starke negative Gefühle und eine emotionale Kettenreaktion aus. Das geschieht unbewusst!

Solche Situationen nennt man Trigger.

Beispiele für traumatisch bedingte emotionale Kettenreaktionen:

Mitarbeiterin wird vor den Kollegen vom Chef kritisiert → Mitarbeiterin fühlt : „Ich habe alles falsch gemacht – ich bin ein Versager – das kann ich nie wieder gut machen – alle hassen mich“ → Mitarbeiterin kündigt

Mann 1 wird von Mann 2 beim Einparken behindert. → Mann 1 fühlt: „Der will mich fertig machen – ich bin in Lebensgefahr – ich muss mich wehren“ → Schlägerei

Mann verspätet sich.→  Frau fühlt: „Er hat mich vergessen – ich bedeute ihm nichts – ich bin verlassen – niemand liebt mich“

u.s.w. u.s.w. u.s.w.

Durch die unbewusste Erinnerung an das traumatische Gefühl und während der darauf folgenden emotionalen Kettenreaktion fühlen sich die Betroffenen so alt (bzw. so klein, hilflos, unsicher) wie sie es waren, als das Trauma eingetreten ist. Das nennt man Regression.

Wer immer wieder Regressionen erlebt, ist dadurch verständlicherweise stark belastet.

Diese Belastungen können weitere Folgen haben, z.B.:

  • Emotionales Überreagieren (auch Neurose genannt)
  • Depressive Symptome
  • Funktionelle Sexualstörungen
  • Körperliche Erkrankungen
  • Angsterkrankungen
  • Workaholismus
  • Ablenkungsstrategien
  • Computersucht
  • Essstörungen
  • Substanzmissbrauch / Alkoholismus
  • Schlechte oder schwankende Leistungen
  • Bindungsstörungen
  • Wutausbrüche / Gewalt in der Partnerschaft oder gegenüber Kindern
  • Suizidgedanken und -impulse
  • Zwangsrituale
  • Panikattacken
  • Flashbacks (Posttraumatisches Belastungssyndrom)


Behandlung:

  • Aufdecken und Bewusstmachen der Ursachen und Zusammenhänge durch
  • Gespräche
  • Systemische Aufstellung
  • Systemische Hypnose
  • Übungen für das „Innere Kind“
  • Heilung der unbewussten „Missverständnisse“ durch
  • „Nachfüttern“ der unzureichend erfahrenen Grundbedürfnisse mittels Hypnosen
  • Selbstwertaufbau
  • Neue Bewertungen
  • Regelmäßiges Wiederholen und Üben der erzielten Ergebnisse, um sie im Langzeitgedächtnis zu verankern. Das kann eigenständig zu Hause durchgeführt werden.


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